Wir arbeiten wieder mehr…

Und wenn ich wir sage, dann meine ich das Baby, mich und den Papa. Ich bin noch in Elternzeit, darf ja aber eine bestimmte Anzahl an Wochenstunden arbeiten. Das nutze ich immer mal, und so langsam muss ich sagen: Die Arbeit schmeckt wieder. Noch ist das Babymädchen zu klein um sie länger allein zu lassen, sie braucht mich, sie braucht meine Milch. Da für uns die Flasche keine Rolle spielt und ich nach wie vor nach Bedarf stille kommt sie also mit. Egal wohin. Ich muss nur entsprechend vorher planen und auch damit leben, wenn irgendetwas ungeplant meinen Plan verwirft. Also ein bisschen Chaos und Überraschung ist bei dieser Art zu arbeiten immer dabei. Ich habe Klienten in anderen provinziellen Gebieten, naja und da müssen wir immer erstmal irgendwie hin. Unser Auto ist dann unsere Basisstation. Wir haben einen Dacia Logan, genannt Horst. Horst ist zwar laut und alt, für uns aber das Auto der Wahl. Großer Kofferraum zum Krabbeln, Wickeln und Töpfchen-Gehen, Platz für zwei bis drei (perspektivisch, also nur hypothetisch) Reboarder und einigermaßen Platz für uns Eltern. Mein Mann fährt, ich arbeite im Auto und bereite meine Meetings vor. Gestern hatten wir Glück, am Ort meiner Besprechung, einem öffentlichen Gebäude, gab es sogar ein Spielzimmer. Papa und Baby waren also nebenan, Papa ist sogar mal eingeschlafen um dann vom Krabbelkind wieder geweckt zu werden nach vermutlich fünf Minuten – Nichts geht über ein Power-Nap. Derweil habe ich mein Meeting absolviert und die beiden haben sich 3,5 Stunden wunderbar allein beschäftigt. Da ich aber immer noch die Fahrtwege mit einkalkulieren muss war ich insgesamt knapp 9 Stunden unterwegs, also absolut noch zu lang um mein Mädchen allein zu lassen daheim bei Papa. Also stillen wir, wie auch schon den großen Bruder, unterwegs nach Bedarf im Auto – der Basisstation, oder wo auch sonst immer gerade ein Platz für uns ist. Mit ihren acht Monaten ist es im Auto angenehmer, weil sie alles interessiert und sie überall schauen muss, das lenkt selbst vom Stillen ab. Mit Papa zusammen gab es dann auch Abendessen: Brot, Hühnchen und Weintrauben – sie is(s)t mittlerweile sehr gute Fingerfood-Expertin und spachtelt ordentlich was weg. Und der große Bruder durfte gestern mit Oma und der Cousine spielen, hatte einen tollen Nachmittag und Abend und kam dann nachts zu uns ins Bett gekuschelt. Heute Morgen haben wir alle verschlafen. Wir sind erst nach acht Uhr aufgestanden. Papa arbeitet Teilzeit und so haben wir meistens früh etwas mehr Zeit um in den Tag zu finden. Wir Mädels machen heute Gartenarbeit: Sie genießt auf meinem Rücken die Aussicht und ich pfleg die Beete. Am Nachmittag ist der Bruder aus der KiTa zurück und dann wird zusammen gespielt. Papa darf heute länger arbeiten 🙂

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