Auszeit & Faireinbarkeit & Elternzeit – Aufruf zur Blogparade #Elternzeitgeschichten

Blogparade_Elternzeitgeschichten

Elternzeit – ich finde das ja bis heute eine ungünstige Formulierung, denn Eltern bleibt man ja für immer und damit ist man quasi immer in Elternzeit. Für mich wäre ein Begriff wie Berufsauszeit oder Baby-/ Kleinkindauszeit [denn die Zeit geht ja wirklich flink vorbei] schlüssiger. Dieser Beitrag ist gleichzeitig ein Aufruf zur Blogparade #Elternzeitgeschichten. Es gibt dafür keinen richtigen Weg, nicht einen Weg, nicht immer den gleichen Weg bei mehreren Kindern. Diese verschiedenen Lösungen und Wege möchte ich mit euch gern transparent machen. Ich fange mit unserer Elternzeitgeschichte an – bzw. den Geschichten, denn es sind ja bald drei.

Auszeit!

Es ist beschlossene Sache: Vor der Geburt von Baby Nr.3 werde ich mir eine längere Auszeit gönnen. Ich bin seit sechs Jahren selbstständige Beraterin im Bereich politische Kommunikation und Projektmanagement. Ich berate u.a. Städte und Gemeinden zum Umgang mit Rechtsextremismus oder führe Evaluationen durch mit verschiedenen Schwerpunkten. Ich berate auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und seit einem Jahr habe ich dazu die Ideenspinnerei gegründet, um dem Kind endlich mal einen Namen zu geben. Und nun? Jetzt brauche ich eine Pause und bin in der glücklichen Lage, mir diese gönnen zu können.

 

Elternzeit bei K1 2013/2014 – ich hab geweint, weil ich arbeiten wollte

Wenn der Sommer um ist, werde ich drei Kinder unter fünf Jahren haben. Nicht ich allein, sondern wir als Paar, also wir als Familie. Bei meinem ersten Kind, das 2013 zur Welt kam, saß ich nach 11 Tagen wieder am Schreibtisch und habe Angebote geschrieben, weil ich direkt nach dem Mutterschutz im Oktober wieder einsteigen wollte. Ursprünglich wollte ich länger daheim bleiben, aber mir ist bereits vor der Geburt im Mutterschutz die Decke auf den Kopf gefallen und nach der Geburt hatte ich regelrecht Panik, dass ich nur noch mit dem Kind daheim bin. Ich liebte dieses erste Kind sofort, aber der Gedanke, volle Auftragsbücher zu haben, gute Honorare umsetzen zu können und vor allem mehr Geld als der Mann verdienen zu können und das nicht wahrzunehmen, das machte mich kirre. Also setzten wir uns zusammen und berieten, wie wir vorgehen wollten. Wir lebten noch in meiner Geburtsstadt und der Mann war fertig mit dem Referendariat und hatte keinen Job als Lehrer bekommen. Er arbeitete als Erzieher, was auch ok war, aber finanziell nicht wirklich lukrativ. Als wir uns dann zum Elterngeld berieten, war klar, dass er nur minimale finanzielle Einbußen im Vergleich zu seinem damaligen Einkommen machen würde, während ich über den Bezugszeitraum einen fünfstelligen Betrag weniger erhalten würde, als meine damalige Auftragslage hergab. Wir haben mit der Entscheidung gerungen aber es stand relativ schnell fest, dass er in Elternzeit gehen würde, ich meine Aufträge abarbeite und er und das Kind mich begleiten würden. Die Frechheit schlechthin war ja noch, dass ich als Selbstständige unverheiratet in Elternzeit noch volle Krankenkassenbeiträge hätte zahlen müssen – verheiratet fallen diese Kosten nicht an, auch wenn das absolut gar nichts miteinander zu tun hat: Denn auch verheiratet würde ja der Arbeitgeber meines Mannes mich nicht mit bezahlen – diese Ungerechtigkeit besteht bis dato fort. Mein Mann, als Angestellter, musste natürlich keine Kosten zahlen und war in der Elternzeit und damit im Elterngeldbezugszeitraum mit kranken versichert [salopp gesagt] für lau.

Arbeiten_mit_Baby
Arbeiten mit Baby: In meinen Pausen wurde mir mein Kind immer gebracht, ich stillte ihn oder kuschelte mit ihm und er schlief entspannt ein.

Da wir nicht wussten, was wo und wie, haben wir dazu beschlossen für ein paar Monate zu Oma und Opa zu ziehen, in deren Haus stand die Wohnung der Uroma leer, musste „sinnlos“ im Winter geheizt werden und uns war es egal wo wir lebten. Hauptsache es gab genug Internet, und das war damals seit einem knappen Jahr der Fall, vorher gab es nur ein Modem. Wir waren noch nicht lange aus dem Studentenleben heraus, da hat man noch keine Ansprüche an eine Wohnung. Wir jedenfalls nicht. Also zogen wir mal für ein paar Monate hier her (wir leben immer noch hier, aber dazu später) und ich konnte arbeiten, während Mann und Kind mich auf meinen vielen Dienstreisen begleiteten. Wir sind in dem Jahr in über 17 Städten gewesen, haben unzählige Dienstkilometer erfahren und Hotels gemeinsam erkundet. Das Kind gab das Tempo vor, in den Pausen konnten wir immer zusammen sein.

Elternzeit bei K2 2015/2016 – alles anders, neue Modelle, neue Lösungen

Am Ende des Jahres bekam der Mann einen Job, wir hatten keine KiTa und ich fand mich gedanklich schon damit ab, ab sofort weniger zu arbeiten und ggf. eben am Wochenende meine Arbeit zu erledigen. Ein glücklicher Zufall machte, dass wir im September 2014 doch noch eine KiTa in Erfurt fanden und damit war die Faireinbarkeit halbwegs geregelt. Die Aufträge liefen, der Mann arbeitete erstmal nur 50%, damit er auch daheim einspringen konnte und er hatte dazu wieder angefangen zu studieren. Ein weiteres Fach, um seine Chancen für den staatlichen Schuldienst zu verbessern. Das alles lief so seinen Gang, ich begann auch ein zweites Studium ‚nebenbei‘ und im Januar 2015 war ich wieder schwanger. Mein Plan, dass alles so wird wie beim ersten Kind wurde von mehreren Krankenhausaufenthalten zu Beginn der Schwangerschaft zunichte gemacht. Ich hatte quasi ab der siebten Woche, wo ich es erfahren habe, bis zur 22. Woche immer wieder Blutungen, immer wieder Angst das Kind sei verloren. Wir waren so ziemlich auf alles gefasst. Aber die Maus wollte zu uns und sie kam dann am Ende des Sommers wohl ausgebrütet (ja, es war brüten – weil ich nichts, aber auch gar nichts machen durfte) auf die Welt. In der Zwischenzeit hatten wir beschlossen, dass es Zeit wäre etwas sesshaft zu werden. Nach vielen Gesprächen im Haus stand bereits im Januar fest, nachdem wir von der Schwangerschaft wussten, dass wir in der Provinz bleiben wollen. Wir begannen systematisch mit dem Umbau zum Gemeinschaftshaus mit Oma und Opa. Neben Studium, Arbeit, Kleinkind und Schwangerschaft. Denn wir wussten nicht was wir tun [alle Hausbau- oder Umbauer wissen wovon wir reden]. Bis zur Geburt der Tochter war mein Hauptaufgabenfeld Baukoordination von der Couch aus. Hab ich nicht gelernt, aber planen, recherchieren und Aufgaben verteilen liegt mir sehr gut 😉 Nach der Geburt wollte ich dann schnell wieder arbeiten, da machte mir aber die Nummer mit der Galle einen längeren Strich durch die Rechnung und ich konnte erst im vierten Quartal wieder angemessen loslegen, neben der Elternzeit im dafür gesetzlichen Rahmen, zu arbeiten. Diesmal musste ich auch keine Krankenkassenbeiträge zahlen, weil wir in der Zwischenzeit [nat. nur aus Liebe und nicht aus steuerlichen oder solchen Gründen] geheiratet hatten.

Baby-Co-Working mit der Tochter. In ihren Schlafzeiten im Homeoffice habe ich meine Aufträge abgearbeitet.

So richtig los mit dem Wiedereinstieg in den Beruf ging es dann sofort nach der Elternzeit. Der Mann war fast fertig mit dem Studium, der weitere Umbau, der nach der Geburt auch erstmal brach lag, wurde ab dem Frühjahr 2016 fortgesetzt und Ende 2016 hatten wir dann den Innenumbau und Sanierung von unseren zwei Etagen weitestgehend abgeschlossen, viel in Eigenregie und im Rahmen der ElterngeldPlus Monate (die waren neu bei diesem Kind, und meinten, dass der Elternteil max. 25 Wochenstunden arbeitet und den Rest des Geldes irgendwie on top bekommt – verstanden hab ich das nie genau – es gibt wohl auch noch einen Bonus – auch keine Ahnung!). Wir lernten in dieser Zeit: Der Mann kann tapezieren, spachteln und umbauen mit Kind in der Trage – wer hätte das mal für möglich gehalten?

Elternzeit bei K3 2018/2019 – alles wird gut, die Lösung werden wir dann finden

Dann hatte ich die fixe Idee doch 2017 nochmal neu zu gründen um meine Bekanntheit zu steigern und neue Felder und Klienten zu erschließen. Das lief alles auch soweit, der Mann war zu 80% am Arbeiten, damit wir genug Puffer haben, damit er sich kümmern kann, wenn die Kinder mal krank sind und ich Termine habe. Und dann wurde er 2017 kurzfristig in einem Job eingestellt, befristet für zwei Jahre aber zu 100% – also wieder neue Wege finden für Faireinbarkeitslösungen mit zwei Kindern und zwei berufstätigen Eltern. 2017, Ende September, erfuhr ich, dass ich wieder schwanger bin. Ich habe noch drei Monate durchgezogen und musste dann aber kürzer treten: Zum einen weil ich krank war, und zum anderen waren die Kinder permanent krank. Das ist ja normal bei frischen KiTa-Kindern u3 und die Kurze hat und hatte bis Januar ständig irgendwas. Da der Mann aber gern entfristet werden möchte und eben 100% arbeitet, blieb ich daheim. Und jetzt haben wir gemeinsam die Entscheidung gefällt, dass ich vor dem Mutterschutz im April 2018 auch nicht wieder anfangen werde. Es gibt mir die Möglichkeit mich nochmal etwas auszuruhen, Kräfte zu sammeln und der ärztliche Rat lautet jetzt auch erneut: Ruhe! Tja was soll ich sagen: Es fühlt sich gut an, eine Entscheidung getroffen zu haben, für mich, für die Familie und zu wissen, dass ich mich jetzt meiner Gesundheit und dem Sommerbaby dazu mehr widmen kann. Das wird toll.

Arbeiten_mit_Kleinkind
Beide Kinder haben den Kofferraum als „Laufstall“ benutzt – egal wo: Hier gab es immer Platz zum Klettern, Hochziehen, Hangeln oder Kullern. Ein Töpfchen war immer dabei und genug Platz zum Wickeln (vor allem einen sauberen im Vergleich zu vielen Wickelmöglichkeiten unterwegs!) hatten wir auch.

Der Wiedereinstieg? Plane ich derzeit gemäßigt entweder ab dem vierten Quartal 2018 oder gar erst 2019. Erstmal werde ich in Elternzeit gehen und wir werden ankommen im Leben als Fünfpersonenhaushalt. Das wird dauern. Und wie ich seit dem letzten Wochenbett weiß: Es kann sich alles ändern, Pläne kann und muss man jederzeit anpassen. Zumindest erwarte ich keine Gallenkolik, die Galle wurde mir ja acht Wochen nach der letzten Entbindung entfernt. Ich werde meine Zeit also mit spannenden Weiterbildungen oder Tagungen im Rahmen meiner Möglichkeiten verbringen und den Sommer genießen mit der Familie. Die Kinder können so meistens früh ausschlafen und müssen nicht so lang in der KiTa bleiben und Papa kann sich zu 100% auf seinen Job und seine Ziele konzentrieren. Jetzt ist er mal dran. Davor hat er mir vieles ermöglicht, und ich hatte den Rücken frei für meine Ideen.

Faireinbarkeit für jede Familie und ihre aktuelle Lebenssituation

Worauf ich hinaus will: Ich bin dankbar für die Wahlfreiheit! Dankbar, dass wir keine Pflicht zur Aufteilung von Elternmonaten pro Kind haben. Für mich gibt es nur individuelle familiäre Lösungen. Und diese sehen hier von Kind zu Kind total unterschiedlich aus [auch weil sich bisher mit jedem Kind Teile der Regularien für das Elterngeld und den Mutterschutz änderten – in gerade mal fünf Jahren!]. Weil wir uns permanent ändern und unser Leben sich im Wandel befindet. Solange es fair bleibt, finde ich das völlig in Ordnung. Daher nenne ich es eben auch Faireinbarkeit und nicht Vereinbarkeit. Wir sind zwar momentan an einem festen Ort angekommen, aber die familiäre und die berufliche Situation, die kann sich jederzeit wieder ändern, naja und dann werden wir auch wieder neue Lösungen finden. Und wer weiß, wie lange wir am Ende brauchen um im Leben mit drei Kleinkindern anzukommen. Ich habe aufgehört das zu planen. Ich weiß nur: Solange wir können organisieren wir die Arbeit um die Kinder und versuchen nicht die Kinder um die Arbeit zu organisieren. Das wäre zumindest unser Wunsch soweit. Ich will nicht mehr Rom an einem Tag erbauen- alles braucht seine Zeit, und das ist o.k. so, weil es eben nur individuelle Lösungen zur „Erbauung von Rom“ geben kann.

Aufruf zur Blogparade

Ich rufe euch, liebe ElternbloggerInnen, auf eure #Elternzeitgeschichten zu teilen!

Blogparade_elternzeitgeschichten_provinzmutti

Mögliche Stichworte:

  • Wie habt ihr euch als Eltern, oder du als Alleinerziehende/er dich auf die Elternzeit und das Elterngeld vorbereitet?
  • Was waren deine Hürden?
  • Wovor hattest du Angst?
  • Worauf hast du dich gefreut? Worauf hat sich dein Partner / deine Partnerin gefreut?
  • Wie habt ihr die Monate fair aufgeteilt? [und fair meint in meinen Augen nicht 50/50 – wenn euer Leben gerade nur andere Modelle zugelassen hat – was waren eure Gründe dafür?]
  • Was hat sich durch diese Zeit in eurem Leben verändert?
  • Habt ihr alle Monate ausgeschöpft?
  • Habt ihr (für nach Juni 2015 Geborene) ElterngeldPlus bezogen und einer ist bewusst verkürzt arbeiten gewesen?
  • Hattet ihr diese Bonusmonate – wie sah das aus?
  • Wie war es für euch, die ihr lange vor dem Elterngeld eure Elternzeit hattet – wie habt ihr das damals organisiert?
  • Hat der Wiedereinstieg bei beiden wieder geklappt? Wenn nicht: Was waren die Probleme?
  • Und ein wichtiger Punkt: Hat die Auszahlung des Geldes reibungslos funktioniert? Wie lang hat es gedauert vom Antrag bis zum Euro auf dem Konto? [von K1 – geboren 2013 – haben wir im Januar 2018 einen end-end-gültigen Bearbeitunsgsstand bekommen]
  • Speziell für Selbstständige: Wie habt ihr das gelöst?
  • Für ArbeitnehmerInnen: Waren eure Arbeitgeber dem Thema gegenüber aufgeschlossen und vor allem: informiert?
  • Wenn du könntest: Was würdest du optimieren? Was wären deine Wünsche?

Ich möchte die Blogparade gern bis zur Blogfamilia am 05. Mai 2018 laufen lassen und eure Geschichten sammeln. Nach der Blogfamilia und vor der Entbindung von meiner Nummer 3 möchte ich die „Real-Life“-Stories und Lösungen eurer #Elterngeldgeschichten auch als gesammelte Link-Liste an das Bundesfamilienministerium in Berlin senden. Dort werden ja regelmäßig die Daten zum Elterngeld und zur Elternzeitverteilung ausgewertet und mir fehlt da einfach immer das menschelnde – und dafür würde ich gern eure Lösungen und Gründe für eure individuellen Lösungen sammeln und hier auflisten.

Du kannst mir auch gern mailen unter: kontakt@provinzmutti.de

Jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen 🙂

Birgit – die Mutti aus der Provinz

 

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Beitragsliste der Blogparade:

Frühlingskindermama und ihre Elternzeitgeschichten

Meine Eltern-Zeit zwei Kinder und zwei Geschichten

Money Boy – des Dödels Dad erklärt dir nicht nur das Elterngeld und wie du dazu kommst, sondern gibt dir auch einen Einblick in die Elternzeit von des Dödels Mom und dem Meister der Wortspiele himself

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7 Kommentare

  1. Hallo!
    Also, der Sohn kam im Oktober 2009 zur Welt. Damals war einfach noch nicht viel Erfahrung / Akzeptanz mit Elternzeit für Väter da. Außerdem ging nur entweder zwei Monate für den Mann oder keiner. Da klar war, dass ich danach keinen Job hatte, blieb ich daheim. Der Mann hatte zwei Wochen Urlaub direkt nach der Geburt bzw. als ich daheim war, dann ging er wieder arbeiten. Nach eineinhalb Jahren hatte ich stundenweise einen Minijob. Als der Sohn zwei war, begann ich zu studieren. Wir wollten den Sohn aber nie in Vollzeit-Betreuung geben. Ohne meine Eltern, die ihn anfangs drei Vormittage und später zwei Nachmittage nach dem Kindergarten nahmen, hätte ich das nicht geschafft. Momentan sieht es so aus, dass ich mich gegen das Ref (nur Vollzeit möglich, aber eigentlich 50 Std / Woche) und für eine Dissertation entschieden habe. Der Sohn geht bis 14 Uhr zur Kernzeit. Zwei Nachmittage ist er bei meinen Eltern, freitags kann mein Mann früher frei machen (dafür schafft er Mo bis Do länger). Wenn der Sohn krank ist, lasse ich halt alles liegen und kümmere mich.
    Bin ich damit zufrieden? Jein. Aber für den Sohn ist es das Beste. Ich merke, dass ihm eine Vollzeit-Fremdbetreuung nicht guttut und bin froh, dass wir es anders regeln konnten.
    Was hätte ich mir gewünscht? Mehr Akzeptanz für Elternzeit für Väter im Betrieb meines Mannes (lag aber evtl am Geburtsdatum). Und zwei Monate Elterngeld bei ihm als Hauptverdiener hätten finanziell einfach nicht gepasst.
    Was ich mir prinzipiell wünsche? Es wird spannend, wenn ich wieder mehr Verpflichtungen habe, weil er dann auch mal freimachen muss, sein Geschäft aber nicht sehr flexibel ist.
    Aber unterm Strich ist das einfach mit Kind in den ersten Jahren schwierig, weil einfach nix vorhersehbar ist. Unser Sohn war auch ein Schreikind und später krank bis zu 14 Monaten, so dass ich auch nix hätte machen können und keine entspannten Tage mit Baby kenne.
    Das war halt so. Da galt es nicht zu hinterfragen, sondern zu machen…
    Viele Grüße,
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin,

      das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt: Neben den verschiedenen Regeln und Eltern sind natürlich die Kinder auch einfach sehr verschieden und das merke ich auch immer wieder. Von Krankentagen mal noch ganz abgesehen – das ist ja alles sowas unvorhersehbar. Da gibt´s einfach keine klar vorplanbaren Wege.
      Liebe Grüße,
      Birgit

    1. Oh hab vielen Dank für deinen Beitrag – ungewöhnlich aber spannend zu lesen, wie das funktioniert, wenn man zusammen eine Auszeit von der Arbeit nimmt. Auch die finanzielle Lösung ist da nat. eine Herausforderung. Ich finde es toll, wie ihr das gelöst habt. Liebe Grüße, Birgit

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